Vegane Burger-Alternative: Pilze auf dem Vormarsch

Mehr als immer nur Tofu und Soja — Auf die Würze kommt es an

Bremen, Dezember 2017. Auf einen guten Burger gehört ein saftiges Stück Fleisch. „Diese Aussage ist mir schon oft begegnet. Dem kann ich nur widersprechen“, sagt Daniel König, Geschäftsführer vom Bremer Gewürzhandel. Für den Genuss-Experten stehen vegane Burger-Alternativen den fleischbasierten Varianten geschmacklich in Nichts nach. Allerdings muss es sich dabei keineswegs immer nur um Tofu- oder Sojaprodukte handeln: Denn in Sachen Fleischersatzprodukte geben zurzeit Pilze den Ton an. „Wer auf Fleisch verzichtet, kann trotzdem ein leckeres und ausgewogenes Burger-Gericht genießen“, erklärt König. Sein Tipp: „Portobello Mushroom Burger.“

Der Portobello-Pilz zählt zur Gattung der Egerlinge. Sein Vorteil: „Dieser Pilz ist sehr bissfest und manche Exemplare sind so groß, wie ein herkömmliches Burger-Pattie“, sagt er. Sie eignen sich also schon alleine aufgrund ihrer Form als Burger-Belag. „Darüber hinaus sind sie, wie alle Pilze, hervorragende Geschmacksträger“, ergänzt König. Damit der „Portobello Mushroom Burger“ zum veganen Geschmackserlebnis wird, kommt es auf die richtige Würze an. Wer es herzhaft mag, sollte die Portobello Pilze — nach einem dezenten Olivenöl-Bad — mit dem Knoblauchpfeffer vom Bremer Gewürzhandel versehen. Die ausgewogene Mischung aus geschrotetem Knoblauch und Pfeffer überzeugt durch das kräftige Aroma. Als weitere Zutat empfiehlt König den hauseigenen, gerebelten Oregano. Dieser sollte nach dem Erwärmen zum Pilz dazu gegeben werden, damit sich der Geschmack entsprechend entfaltet. Frisch und leicht süßlich rundet das Gewürz den Burger perfekt ab. „Wer mag, kann außerdem Bärlauch oder Basilikum hinzufügen“, ergänzt er. Am Ende liegt ein überraschend köstlicher Burger auf dem Teller — und das alles ohne Fleisch.

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